Haus Bestpreis


Direkt zum Seiteninhalt

Baubeschreibung


BAU- UND LEISTUNGSBESCHREIBUNG

Standardausführung (mit oder ohne Keller)
Diese Beschreibung bezieht sich auf der in der zurzeit gültigen Preisliste angegebenen Ausführungsart. Grundlage des Vertrages zur Erstellung Ihres Bauvorhabens ist der Werkvertrag/Bauvertrag mit den entsprechenden DIN Vorschriften in der neuesten Fassung sowie nicht in der DIN erfassten alternativen Ausführung.
Allgemeines
Die Bau- und Leistungsbeschreibung legt im wesentlichen Detail fest, welche Baustoffe und
Materialien für die einzelnen Bauabschnitte lt. Projekt vorgesehen sind. Änderungen, welche
technisch notwendig sind, sind zugelassen. Die Baustelle muss bis zur Baugrube mit Tiefladerfahrzeugen ohne Einschränkungen befahrbar sein. Möglichkeiten zur Aufstellung eines
Autokranes müssen gewährleistet werden. Änderungen, die aus technischen oder behördlichen
Gründen erforderlich werden bzw. Abweichungen im Rahmen der bauüblichen Toleranzen
und solche, die den Wert nur geringfügig ändern sowie Änderungen der Baupläne, Baubeschreibung aufgrund neuer Erkenntnisse, bleiben vorbehalten. Gegenstände, Möbel usw.,
die evtl. in der Zeichnung enthalten sind, gelten als Ausführungsvorschläge und sind nicht Bestandteil des Lieferumfanges, gleiches gilt für die Außenanlage, etc.
I. Planung
1. Planung im Maßstab 1:100 oder 1:50 je nach Forderung der Landesbauordnung, einschließlich der zum Bauantrag erforderlichen Unterlagen. Im Preis des Projektes sind Pläne 1:100 ohne Nebengebäude, Garage usw. enthalten 1:50 Ausführungspläne sind, wenn nach jeweiliger
Landesbauordnung erforderlich, enthalten.
2. Statische Berechnung; Grundlage sind die vom Auftraggeber genehmigten Zeichnungen im Maßstab 1:100 oder
1:50. Zur statischen Berechnung gehört die Erstellung der weiteren bautechnischen Nachweise.
3. Gewünschte Planungsänderungen zum Projekt sind bis zur Bauantragseinreichung 2 x kostenfrei und ohne Bauzeitverlängerung möglich.
4. Ein Baugrundgutachten, Schachtscheine oder sonstige Baufreigaben sind vom Bauherren beizubringen. Dem AG bleibt die freie Wahl des Baugrundgutachters. Die Kosten für die vorgenannten Leistungen sind nicht im Vertragspreis enthalten. Wird ein Baugrundgutachten
nicht vor der Hauspreisermittlung beigebracht, gehen evtl. entstehende Mehrkosten zur Tragwerkssicherung zu Lasten des AG. Der AN bietet für einen Aufpreis dem AG die Übernahme
des Baugrundgutachtens an.
6. Die Anlagenplanung hinsichtlich Trink und Warmwasser, Lüftung, Heizungsart mit Heizverteilung sowie wärmetechnische Maßnahmen legt (bzw. definiert) der Bauherr, vor Erstellung des Energiebedarfsnachweises für das Projekt mit dem Planungsbüro und gegebenenfalls mit dem später ausführenden Heizungs-Sanitärfachmann, fest. Es wird darauf hingewiesen, dass durch den Bauherren veranlasste Änderungen nach Fertigstellung der Ausführungsplanung bzw. auch Erstellung des Energienachweises, einen neuen Nachweis
erforderlich machen, der für den Bauherren kostenpflichtig ist.
II. Bauüberwachung
Bauleitung
Während der gesamten Bauzeit erfolgt eine Eigenüberwachung durch den Rohbau- bzw. nach Fertigstellung Rohbau, dem Ausbaubauleiter des Vertragspartners. Über
Wohnsiegel - Das
Europäische Markenhaus
e.V. erfolgt eine kontinuierliche Qualitätsüberwachung über die DEKRA in Abstimmung mit dem AN.
III. Bauvorbereitung
Baustelleneinrichtung ist die Leistung des AG, jedoch stellt der AN das Bau-WC sowie die Mannschafts- und Materialcontainer. In der Bau- und Leistungsbeschreibung nicht beschriebene Bauteile und beschriebene Ausführungsvarianten sind nicht Bestandteil des Vertragspreises
und des Leistungsumfanges, können aber gegen Mehrpreis gesondert in Auftrag gegeben werden.
Folgende vorbereitende Maßnahmen
sind Bauherrenleistungen:
- Ein nach Landesbauordnung oder Projekt erforderlicher Prüfstatiker ist Sache des Bauherren und nicht im Preis enthalten.
- Das Gebäude ist durch einen amtlich zugelassenen Vermesser einzumessen
- Die erforderlichen Grenzsteine müssen vermessen und sichtbar sein.
- Baustrom (400 V, Drehstrom mit 32 A Absicherung, 2 Euro Steckdosen, sowie 3 x 230 V) und Bauwasser (½ Zoll Schlauchanschluss) sind vom AG bereitzustellen und für die Dauer der Bauzeit vorzuhalten.
Dieses gilt auch für evtl. erforderlichen Gehwegüberfahrten oder sonstige Schutzmaßnahmen.
- Die Gebühren der Baugenehmigung beim Bauamt tragen die Bauherren.
- Zusätzliche Kosten für die Einbindung der Energieträger bis zum Zähler o. ä. sind Sache des AG.
Bitte dringend Beachten!
Dem AN sind vom AG vor Baubeginn die Durchführungen der Energieträger mit einer Maßskizze sowie die mit einzubindenden Schutzrohre und Dichtungen zu übergeben (Gilt nur wenn der jeweilige Energieträger seine Hausdurchführung nicht selbst erstellt.). Der AN leitet während der Bauzeit (ab Dachdeckung) das anfallende Regenwasser vom Bauobjekt weg - auf das Gelände
das AG, dieses muss versickerungsfähig sein oder eine Einleitungsmöglichkeit vom AG gestellt sein. Nach Abnahme ist der AG vollständig für die Ableitung des Niederschlagswassers
vom Haus verantwortlich.
IV. Versicherungen
Der Auftragnehmer hat für alle Bauvorhaben eine Bauleistungsversicherung inklusive. Der Bauherr muß,entsprechend den gesetzlichen Regelungen, selbst eine Feuerrohbau- und Bauherrenhaftpflichtversicherung abschließen.
V. Gewerkebeschreibung
1. Erdarbeiten
1.1 Abschieben des Mutterbodens bis zu einer angenommenen Stärke von 20 cm und Lagerung auf dem Grundstück. Aushub der Baugrube (bei Keller) mit Arbeitsraum und Baugrubenböschung,
Lagerung des Aushubmaterials auf dem Grundstück. Verfüllung der Baugrube bis zum ehemaligen Niveau. Grundlage ist Boden der Bodenklassen 3 und 4 gemäß DIN 18 300, kein Grund- oder Schichtenwasser und ausreichende Lagermöglichkeiten für den Aushubboden.
1.2 Sollte die Einlagerung des Aushubs bzw. Mutterbodens nicht möglich bzw.der Aushub zur späteren Wiederanfüllung nicht geeignet sein, kann dieser mit Zusatzauftrag des AG abgefahren werden.
1.3 Einbringen einer Sauberkeitsschicht aus 20 cm Kies verdichtet.
1.4 Zusätzliche Geländeauffüllungen, Geländeanpassungen, Terrasse und evtl. Eingangstreppe sowie zusätzlicher Bodenaustausch sind nicht im Vertragspreis enthalten.
2. Beton-/Stahlbetonarbeiten
2.1 Fundamente
Es liegen folgende Bodenkennwerte der Kalkulation und der Typenstatik zugrunde:
- gleichmäßige Bodenpressung von 200 kN/m²
- Grundwasserstand höchstens 50 cm unter Gründungsebene, kein Schichtenwasser, nichtbindiger Boden mit einem Wasserdurchlässigkeitsbeiwert von: mind. K 10
-4 m/s
- unbewehrte Streifenfundamente oder Frostschürze (nur bei Häusern
ohne Keller) werden gegen Erdreich betoniert. (Ausführung nach statischer Vorgabe) Zusatzaufwendungen durch Schalung
und Füllkies bei zu tiefem Grundstück oder Hanglage können gegen Aufpreis erstellt werden.
- Bodenplatte aus Stahlbeton (Beton C25/30), 15 - 20 cm stark, nach jeweiliger statischer Berechnung.
2.2 Kellerdecke
Vorgefertigt hergestellte
Stahlbetondecke (Filigran) entsprechend Statik, Stoßfugen ungespachtelt.
2.3 Erdgeschossdecke
Wie unter Kellerdecke beschrieben, jedoch Plattenfugen geschlossen
tapezierfähig (ohne Feinspachtel), schalungsglatt. Bei Bungalow jedoch bildet der Untergurt der Binder die Decke, welche eine Verkleidung aus Gipskarton auf Unterkonstruktion erhält.
2.4 Dachgeschossdecke
(außer Binderdach) siehe Pkt. 4.2
3. Maurerarbeiten
3.1 Isolierarbeiten
Gegen aufsteigende Feuchtigkeit werden die Wände durch zwei horizontale Sperrschichten geschützt. Senkrechte Isolierung der Kelleraußenwände im Erdbereich gegen Bodenfeuchte und
nichtstauendes Sickerwasser gemäß DIN 18 195 Teil 4 mit Bitumendickbeschichtung (KMB) mit verbesserten Eigenschaften (2 Arbeitsgänge mit Verstärkungseinlage, 4 mm (Mndesttrockenschichtdicke)
Abdichtung des Mauerfußes mit Dichtschlämme.
3.2 Keller, gemäß Standard, als Nutzkeller (Rohbauhöhe ca. 2,50 m) je nach Ausführungszeichnung, Kellergeschosswände (innen und außen) aus Porenbeton, Wandstärken gem. Statik, einschl. 4 Kellerfenster mit isolierverglastem Flügel (ein Dreh-/Kippfenster).
3.3 Kunststoff - Lichtschacht - Elemente
unten offen zur Entwässerung, nicht Druckwasser haltend mit begehbaren und gegen Einbruch sicherbare Abdeckrosten ohne Aufsatz. Einbauhöhe nach Vorgabe Bauherr. Kellerfenster im Rohbaumaß 1,00 x 0,60.
3.4 Erd- und Dachgeschosswände
(lichte Raumhöhe Erdgeschoss mind. 2,50 m), tragende Innenwände aus Porenbeton lt. Statik, Außenwände aus Porenbeton- Plansteinen
300 mm voll-massiv, aufwendig verarbeitet, auch mit Stürzen im unteren Fensterbereich - rissvorbeugend. Nichttragende Innenwände in der Regel als Ständerwandkonstruktion mit Gipskartonplatten beplankt -tapezierfertig- mit Dämmung bzw. nach Haustyp (Typ- Bungalow) gespachtelt und geschliffen tapezierfähig, je nach Planungszeichnung/Projekt.
4. Dachstuhl
4.1 Zimmererarbeiten
Richten des zimmermannsmäßig abgebundenen Dachstuhls als Pfetten- oder Binderdach DN 25-45° aus Nadelschnittholz GK II, Schnittklasse A (DIN 4074/1) imprägniert m. amtlich zugelassenem
Holzschutzmittel oder als Konstruktionsvollholz ohne Imprägnierung (gemäß statischen Vorgaben und Planzeichnung) einschl. der erforderlichen Kleineisenteile, das von außen sichtbare
Sparrenende ist in winklig-Waage geschnitten. Verschalung der Dachüberstände mit 19 mm Fichtefasebrettern, unbehandelt und ohne Farbgebung. (gemäß Haustyp)
4.2 Pfettendach, hier bildet die Kehlbalkenlage des Dachverbandes die Decke. Diese erhält eine Gipskartonverkleidung auf Unterkonstruktion - tapezierfertig.
4.3 Trauf- u. Ortgangschalung 19 mm stark, einseitig gehobelt, unbehandelt, sichtbar geschraubt.
Dachüberstände: Traufe bis 75 cm, Ortgang ca. 40-60 cm nach Haustyp (bei Häusern mit Binder max. 25 cm
) Balkonseite wie Projekt (außer Binder und Kehlbalkendach - hier 20 cm von
außen) Sichtbare Sparrenlage an Traufe und Ortgang gehobelt und gefast. Dachüberstand bei Binderdächern 30-50 cm
je nach Projekt.
5. Dacheindeckung
Diffusionsoffene Unterdeckbahn, Betondachsteine Farbe nach Mustervorlage einschl. der erforderlichen Formsteine. Dachlattung und Konterlattung, imprägniert, nach den Vorgaben des Dachsteinherstellers aufgebracht.
6. Dachentwässerung
Regenrinnen aus Titanzink an den Traufseiten. Fallrohre aus Titanzink werden bis Terrain heruntergeführt (Balkon mit Tropfkante).
7. Türen - Fenster
7.1 Haustür endbehandelt Standard bis 1.500,00 * (Dekor wie Fenster glatt weiß) mit aufgedoppeltem Profil oder mit großem Glasausschnitt, Breite ab 1,00 m (je nach Projekt des Hauses); 3-fach Verriegelung, Zylinderschloss mit 3 Schlüsseln, Zylinderrosette, Türdrücker,
Zimmertüren als Futtertüren, endbehandelt gemäß Bemusterung (Standard-Röhrspanstreifen mit Dekor) Drückergarnitur Alu-Langschild oder Messing Standard.
7.2 Dreh-Kipp-Fenster und Terrassentüren (bei Doppeltüren 1 Dreh-Kipp, 1 Festverglasung)
mit 2-Scheiben Isolierverglasung, Ug-Wert des Glases 1,1 Kunststofffenster, glatt weiß, ohne Sprossen + Kämpfer. Hinweis: Zusätzlich gewünschte Sonderfarben bei Fenster und Türen haben erheblich längere Lieferzeiten und können die Bauzeit verlängern.
7.3 Bei Keller sind je 4 Fenster (s. Pkt. 3.2.) und 4 Türen im Standart enthalten.
8. Rollläden
Siehe Sonderpakete im Anhang!
9. Fensterbänke
(gehören zum Gewerke Fenster)
9.1 Außenfensterbänke u. Terrassentürenbänke aus Granit
Rosa Beta oder
Serrizzo 3 cm dick. Keller ohne Fensterbank Ausführung als Betonschlag.
9.2 Innenfensterbänke
Werzalit oder gleichwertig
Farbe nach Bemusterung, Fensterbreite ca. 3 cm innen
überstehend (verbreiterte Bank bis 20 cm Gesamtbreite ohne Aufpreis möglich). Bei Fliesenflächen wird die Fensterbank in Leibungsstärke gefliest, Keller ohne
Ausführung wie außen, als Betonschlag.
10. Be- und Entwässerung
10.1 Die Installation der Wasserleitungen aus unststoffrohren erfolgt ab Wasseruhr -Traverse, innerhalb des Hauses, zu allen Sanitärobjekten. An die Warmwasserversorgung sind Küche, Bad und Gäste WC - Dusche geschlossen. Die Warmwasserleitungen sind wärmeisoliert. Es ist eine Außenzapfstelle mit Schlauchverschraubung von innen absperr- und entleerbar, im Bereich von
innen liegenden Rohren, vorgesehen.
10.2 Abflussrohre aus Kunststoff werden von den Sanitärobjekten auf jeweils kürzestem Wege zur Hausaußenkante verlegt, mit den erforderlichen Formstücken wasserdicht eingesetzt und über das
Dach entlüftet. Die Leistungsgrenze ist jeweils mit 0,25 m außerhalb des Gebäudes definiert. Bei Häusern mit Keller ist ein Schmutzwasserausgang enthalten.
11. Heizungsanlage (Brennwerttechnik)
Warmwasser Gaszentralheizung über Kombitherme Markenhersteller Vaillant, Junkers oder Viessmann nach Wahl des Auftragnehmers im Bad OG oder Hausanschlussraum (je nach Haustyp) montiert, einschl. Gasleitungsinstallation ab Gasuhr mit Innenraumtemperaturregler.
(Keller- oder Spitzbodenmontage mit Aufpreis)
11.1 Flachheizkörper (doppelt mit Sekundärheizflächen) in der erforderlichen Größe und notwendigen Anzahl. Die Flachheizkörper werden nach Möglichkeit unter den Fenstern angebracht. Eine Fußbodenheizung ist gegen Aufpreis möglich, Keller u. HWR unbeheizt!
11.2 Heizrohre
Unter den Estrich verlegte, ummantelte Kunststoffrohre. Die Einregulierung der Anlage und die Ausstellung der entsprechenden Bescheinigungen erfolgt mit der Hausübergabe. Rohre (auch Sanitär) im Hausanschlussraum und Keller sind sichtbar verlegt.
12. Sanitäre Installation (Markenprodukte)
12.1 Badezimmer
-Sanitärobjekte weiß (mit Geruchverschlüssen), 1Stück Stahlblechwanne emailliert 1,70 x 0,75 m, 1 Stück Poresta Wannenträger
, 1 Stück Einhandhebelmischer-Chrom mit Handbrause, Brauseschlauch u. Halter, 1 Stück Brausetasse 80/80/15 Stahlblech, 1 Stück Wanneträger für Brausetasse auf Estrich stehend, 1 Stück Einhandhebelmischer- Chrom mit Wandstange, Schlauch u. Handbrause, 1 Duschabtrennung, Profil: Silber, 1 Stück Schiebetür 3-teilig. 1 Stück Tiefspül-WC mit Kunststoff Sitzdeckel, Vorwandmontage wandhängend, 1 Stück Waschtisch 60 x 48 cm, 1 Stück Einhandhebelmischer-Chrom, 1 Stück Waschmaschinenanschluss mit Kaltwasserzapfhahn
- Chrom und Abfluss mit Geruchsverschluss.
12.2 Küche
Kalt- und Warmwasseranschluss für die Küchenspüle, Kaltwasseranschluss für einen Geschirrspüler, ein Abflussrohr für die Spüle (die Entwässerung des Geschirrspülers
erfolgt über den Spülenabfluss).
12.3 Gäste - WC
- Sanitärobjekte weiß - 1 Stück Tiefspül- WC mit Kunststoff Sitzdeckel, Vorwandmontage
wandhängend. 1 Waschtisch 50 x 36 cm, 1 Einhandhebelmischer
12.4 Wasserleitungen
Warmwasserleitungen werden in isoliertem Kunststoffrohr im Fußboden verlegt.
Kaltwasserleitungen wie vor mit Schwitzwasserisolierung.
13. Elektroinstallation
Ab Hauptanschlusskasten im Haus erfolgt die Installation durch ein zugelassenes
Elektrounternehmen.
Der Zählerschrank mit 10 Sicherungsautomaten und einem FI-Schutzschalter für Nass- und Außenbereich befindet sich im Keller bzw. in Häusern mit Bodenplatte im HWR. Es werden max. 2 m Hauptleitungen vom Hausanschlusskasten zum Zählerschrank verlegt. Der Hausanschlusskasten und Zähler werden vom örtlichen Versorgungsunternehmen geliefert. Die
Elektroleitungen werden in den Wohnräumen und Vorkeller als PVCMantelleitung unter Putz (Querschnitt nach VDE-Richtlinien) und in den Kellerräumen als Aufputzinstallation mit PVCMantelleitung geliefert und verlegt. Die Erdung erfolgt durch eine Potenzialausgleichschiene.
Heizungsanschluss in Form einer Fühlerleitung und 1 Thermenanschluss.
1 Waschmaschinenanschluss ist vom Bauherrn wählbar. Schalter und Steckdosen erhalten reinweiße auf Wunsch auch perlweiße Abdeckplatten, Typ
Elso Fashion. Ausstattung
Wohnzimmer: 5 Steckdosen, 1 Wechselschaltung, 2 Beleuchtungsauslässe, eine Leerdose sowie Leerrohr für Antenne und Telefon Schlafen: 3 Steckdosen, 1 Ausschalter, 1 Beleuchtungsauslass
Kind: 3 Steckdosen, 1 Ausschalter, 1 Beleuchtungsauslass Arbeiten: 3 Steckdosen, 1 Ausschalter,
1 Beleuchtungsauslass Gästezimmer: 3 Steckdosen, 1 Ausschalter, 1 Beleuchtungsauslass
Küche: 7 Steckdosen, 1 Geschirrspülanschluss, 1 E-Herdanschluss, 1 Ausschalter, 1 Beleuchtungsauslass HAR: 1 Steckdose, 1 Ausschalter, 1 Beleuchtungsauslass Bad: 1 Steckdose, 1 Ausschalter, 1 Wandauslass Gäste-WC: 1 Steckdose, 1 Ausschalter, 1 Wandauslass Ausstattung Flur: 2 Steckdosen, 1 Wechselschalter, 1 Beleuchtungsauslass Ausstattung Diele 2 Steckdosen, 1 Wechselschalter, 1 Beleuchtungsauslass Ausstattung Treppe 1 Wechselschalter, 1 Wandauslass
Ausstattung Eingangsbereich 1 Ausschalter (innen), 1 Wandauslass (außen) Ausstattung Terrasse
2 Ausschalter (innen), 1 Wandauslass (außen), 1 Steckdose (außen) Ausstattung Klingelanlage
1 Klingeltaster (außen) und 1 Gong (innen) im Türbereich Ausstattung Abstellraum 1 Steckdose, 1 Ausschalter, 1 Beleuchtungsauslass Häuser mit Heizraum (extra) Ausstattung Heizungsraum
1 Ausschalter, 1 Beleuchtungsauslass Häuser mit Keller Ausstattung mit Keller Insgesamt 5 Steckdosen für den gesamten Keller, je Kellerraum 1 Ausschalter, 1 Beleuchtungsauslass
14. Dachgeschoss - Ausbau und Isolierung
14.1 Wärmeisolierung nach Forderung der EnEV, (schwer entflammbar mit Dampfsperre)
in der Sparren- und Kehlbalkenlage verlegt
bei Bungalow in der Deckenbalkenlage.
14.2 Unterseitige Verkleidung im ausgebautem Dachgeschoss der Sparren- und Kehlbalkenlage auf Unterkonstruktion und Gips-Kartonplatten tapezierfähig (entfällt bei Bungalow).
15. Spitzboden (Bungalow ohne)
- Spitzboden ungedämmt, Laufsteg aus 24 mm rauher Schalung nebeneinander, Deckbreite ca. = 0,50 m breit, auf dem Untergurt- bzw. Kehlbalkenlage im Spitzboden.
16. Treppen
16.1 Geschosstreppen
Keller bis Dachgeschoss- (Bungalow nur bei Keller eine Treppe) Buchenbolzentreppe mit Parkettbuchenstufen
16.2 Bodentreppe (nicht im Bungalow) im Standard mit 3-teiliger Einschubtreppe 0,60 x 1,20 m ohne Schutzgeländer u. Handlauf.
17. Putz- und Estricharbeiten
17.1 Putzarbeiten-Außenwände: Sockelputz als Kalk-Zement-Putz, , gemäß Richtlinie
Fassadensockelputz, 1. Lage plan verzogen, nachgeschnitten 2. Lage Zementputz P3, glatt ausgerieben Außenputz: - mineralischer Außenputz,zweilagig.
1. Lage plan verzogen, nach geschnitten und rabotiert.
2. Lage Scheibenputz 2 mm, naturweiß ohne Egalisationsanstrich (Egalisation gehört zu Malerarbeiten, wenn zusätzlich gewünscht oder Putzsystem SILCOTOP
100% diffusionsoffen, für geringen Aufpreis) . Gerüstankerlöcher werden mit Standardstopfen verschlossen. Verschluss mit angeglichenem Putz ohne Aufpreis, jedoch ohne Farb- und Strukturgarantie möglich.
17.2 Kellergeschoss
Innenwandflächen unverputzt aus Porenbeton, Löcher gespachtelt,
Treppenraumwände im vom Erdgeschoss aus sichtbaren Bereich wie Innenwände Wohnräume.
17.3 Innenwandflächen der Wohnräume als Gipsputz 10 -12 mm stark
tapezierfähig.
17.4 Estricharbeiten
Kellergeschoss/Bodenplatte: Schwimmender Zementestrich 50 mm
stark auf 100 mm Wärmedämmplatten nach EnEV mit Sperrbahn zur Bodenplatte, jedoch nur im Vorraum bei Kellerausführung (Kellertreppe).
17.5 Estricharbeiten
Dachgeschoss/Erdgeschoss: 45 mm schwimmender Zementestrich
auf 60 mm Wärmedämmplatten nach EnEV.
(Beachte!: geänderter Aufbau bei Fußbodenheizung
eine Änderung nach Vertragsabschluss ist nur bis zur Bauanlaufberatung möglich.)
18. Balkon (je nach Haustyp)
Gefälleestrich über Wärmedämmung (Dämmung nur bei konstruktivem Bedarf) Geländerstützen verzinkt, Verkleidung: profilgefräste Holzbretter vertikal nach Mustervorlagen des AN.
Belag aus frostsicheren Fliesen verlegt, mit Tropfkante. (Aufbau ab Oberkante Estrich gehört zum Gewerke Fliesen)
19. Fliesenarbeiten
(rechtwinklige Verlegung)
19.1 Windfang/Diele
Fußbodenfliesen, Abmaße nach Wunsch, Farbe nach Mustervorlagen, umlaufender Fliesensockel ca. 6 cm hoch - aus Fliesen geschnitten. (Materialpreis: 15,-
/m²*)
19.2 Küche
Fußboden wie vor beschrieben, Wandfliesen als Fliesenspiegel 15/20 cm, 60 cm hoch oberhalb der Arbeitsstrecken (bis ca. 2,5 m²). Materialpreis: bis 15,-
/m²*
19.3 Bad
WC (Preise wie vor)
Fußbodenfliesen wie vor beschrieben, Wandfliesen umlaufend inkl. Fensterbänke, türhoch ca. 2,05 m , Dachschrägen
im türhohen Bereich gegen Aufpreis.
20. Kelleraußeneingang
als Aufpreis es ist zu beachten, dass die Hausbaufirma eine Gewährleistung für diesen nur nach Anbringung einer funktionsfähigen Überdachung mit ausreichender Wasserableitung vom Gebäude für dieses Zusatzbauwerk übernimmt.
21. Malerarbeiten- u. Bodenbelag (außer vor beschreiben sind nicht enthalten) Alle Wände und Decken sind tapezierfähig hergestellt.
Wichtiger Hinweis: Sollten Sie die Wände und Decken nur streichen wollen, beachten sie bitte, dass es durch hochdämmenden Baustoffe in Ihrem Haus, technisch bedingt, zu minimalen Haarrissen kommen könnte (auch an Stahlbetondecken und Wänden) die auch nach DIN und VOB
keinen Mangel darstellen. Diese können jedoch u. U. Ihre privaten Malerarbeiten später optisch beeinträchtigen. Wir empfehlen Ihnen daher vor Anstricharbeiten ein Malerflies als Grund auf die Rohwände aufzubringen.
22. Bauzeitgarantie (Bauzeit lt. Bauvertrag)
Spätester Baubeginn ist 30 Tage nach Vorlage der bestätigten Ausführungsplanung und Freigabe durch einen evtl. nach Landesbauordnung geforderten Prüfstatiker. Evtl. Eigenleistungen des AG können unter Abstimmung mit den AN während der Bauzeit vom AG mit erbracht werden.
Zusatzleistungen z. B. Fußbodenheizung, können die Bauzeiten technischbedingt verlängern (hier z. B. zusätzliche Auf- und Abheizzeiten von mind. 3 Wochen für den Heizestrich)
Die Ausstattung sichert die Einhaltung der aktuellen EnEV (Energieeinsparverordnung).
Die Sicherung des Objektes (auch Außenanlagen) nach Abnahme obliegt dem Bauherren.
* Alle in der Baubeschreibung genannten Preise sind Hausbaustandardpreise und nicht mit Baumarktprodukten oder Einzelpr eisen vergleichbar.
Eine evtl. Gutschrift bei Selbstschaffung nach Vertragsabschluss, kann je nach Produkt nur bei ca. 80 % des vorgenannten Preises liegen.
* Geringfügige Spannungsrisse des Baukörpers, die sich zwischen unterschiedlichen Materialien, wie z.B. Trockenputz, Putz, Holz, Mauerwerk und
Beton während der Austrocknungsphase des Baukörpers ergeben könnten, stellen keinen Mangel dar - bzw. sind nach DIN zu bewerten
(siehe auch Anlage 2.1.)
* Im Projekt eingezeichnete Einrichtungsgegenstände wie Tische, Herde, Spülen, Sonderausstattung Sanitär sind nicht im Lieferumfang enthalten,
sondern nur die ausdrücklich in der Baubeschreibung enthaltenen Ausrüstungen.

Eigenleistungen mit Gutschriften ganzer Pakete sind möglich
- Einzelgewerke können komplett gutgeschrieben werden und in Eigenleistung zur Kostenminimierung
durch den Auftraggeber selbst realisiert werden.
- Materiallieferungen, für Ausbaugewerke die Eigenleistung sind, können auf Anforderung und mit Mengenanforderung
durch den Auftraggeber zu unseren Einkaufspreisen angeboten werden.
- Liefert der AG lediglich Material selbst, ist der Auftragnehmer nicht verpflichtet dieses einzubauen und es
entfällt die Gewährleistung für Material und dessen Einbau.

! Bitte beachten Sie, daß lediglich die zu Ihrem Objekt passende Baubeschreibung nach
Unterschrift unter den Werkvertrag verbindlich ist. Änderungen dieser Bauleistungsbeschreibung sind vor Vertragsabschluß durch beide Seiten möglich.


Kein Hausbau ohne unser Angebot | info@hausbestpreis.de

Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü